Eichenholz- oder generell Holzfässer sind vielseitig einsetzbar. Ob im Garten als Regetonne sowie Pflanzen- oder Zierkübel oder im Keller als Wein-, Brand- oder Bierfass. Bei manchen Verwendungszwecken ist allerdings gewisses Zubehör von nutzen oder notwendig.
Für ein Fass, das zum Auffangen von Regenwasser gebraucht und aufgestellt wird, bietet es sich beispielsweise an, einen entsprechenden Deckel anfertigen zu lassen oder einfach im Handel zu kaufen. Er verhindert unter anderem, dass sich allzu viele Insekten in der Tonne niederlassen, die dann auch im Garten etwa beim Grillen stören könnten. Außerdem gelangt in ein verschlossenes Fass kein Laub oder Dreck. Beides nämlich ist für ein weiteres sinnvollen Zubehörteil äußerst unangenehm. Die Rede ist von einem Auslaufhahn. Dieser kann – passend zu Fass – aus Holz oder aber auch aus Metall sowie Kunststoff sein. Mit ihm ist es möglich, einen Gartenschlauch direkt an das Fass anzuschließen und somit kinderleicht mit dem gesammelten Regenwasser die Blumen zu gießen.
Falls Sie das Fass weniger „zweckentfremdet“ nutzen, also als Bier-, Wein- oder Brandfass, benötigen Sie je nach dem, worauf Sie sich „spezialisieren“ bzw. was Sie mit dem Fass machen wollen, besonderes Equipment. Zum Beispiel ist es ratsam, für die Weinfass-Erstbefüllung, das sogenannte Weingrünmachen, oder die Nasskonservierung bei längerem Nicht-Gebrauch Natron, Zitronensäure und Kaliumpyrosulfid zur Hand zu haben. Des weiteren sind auch hier Ablasshähne aus Holz. Edelstahl oder Messing unerlässlich. Zum Bierfass gehört selbstverständlich noch der hölzerne Hammer zum Anzapfen des Gerstensaftes. Na dann Prost!